Dr. Rotter- Zahnarzt in Neu-Ulm

Aktuelles

Fluoride schützen am besten direkt am Zahn

Neben der grundlegenden Zahn- und Mundpflege ist die Anwendung von Fluoriden zur Mineralisierung und Härtung des Zahnschmelzes ein Eckpfeiler zahnmedizinischer Vorsorge. Zahnärztliche Experten weisen nach wie vor auf folgenden Zusammenhang hin: Zahlreiche Untersuchungen haben in den letzten Jahren nachgewiesen, dass Fluoride in erster Linie durch direkten Kontakt mit der Zahnhartsubstanz Karies hemmend wirken. Sie lagern sich nach und nach im Zahnschmelz an und sorgen somit nicht nur für einen Ersatz von verloren gegangener Zahnsubstanz (Remineralisierung), sondern verhindern auch grundsätzlich deren Abbau (Demineralisierung).

Die Zahnmediziner empfehlen daher, bereits bei Kleinkindern beim Einsatz von Fluoriden die „lokale Applikation“, sprich die Verwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta, der Einnahme von Fluoridtabletten vorzuziehen. Mit dem Durchbruch der ersten Milchzähne sollten diese täglich mit einer erbsengroßen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt: 500 ppm) gereinigt werden. Wenn jedoch die Zahnpflege mit fluoridierter Zahnpasta nicht durchgeführt werden kann, sollten Fluoridtabletten nach dem sechsten
Lebensmonat im Rahmen eines mit dem Kinderarzt abgestimmten Dosierungsschemas
gegeben werden.


Quelle: Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten

[ zurück ]

 
Schließen
loading

Video wird geladen...